„Große Expressivität, virtuose Gestaltungskraft, bezaubernder Ton“ (ST 26.4.2016) zeichnen Franziska Hölschers hochgelobte Auftritte aus.

Geboren in Heidelberg, begann Franziska Hölscher im Alter von 5 Jahren mit dem Violinspiel. Ihre Ausbildung erhielt sie bei Ulf Hoelscher und Thomas Brandis in Karlsruhe und Lübeck. 2013 schloss sie ihr Studium bei Nora Chastain in Berlin ab.

1999 machte sie auf sich aufmerksam, als sie im Alter von 17 Jahren den 1. Preis beim internationalen Rundfunkwettbewerb in Prag erhielt. Zwei Jahre später debütierte sie an der Seite von Martha Argerich und konnte Publikum und Presse überzeugen. Inzwischen ist sie regelmäßiger Gast bei allen bedeutenden deutschen Musikfestivals und gehört zu den gefragtesten Geigerinnen der jungen Generation.

Auf ihrem Weg wird sie von der Studienstiftung des deutschen Volkes, von der Deutschen Stiftung Musikleben, der Stiftung Villa Musica Rheinland-Pfalz und dem Deutschen Musikrat mit Stipendien unterstützt.

Ihre große Leidenschaft gilt der Kammermusik- so ist sie Kammermusikpartnerin von Mojca Erdmann, Andreas Ottensamer, Martha Argerich, Martin Helmchen, Severin von Eckardstein, Ivry Gitlis, Antje Weithaas, Nils Mönkemeyer, Marie-Elisabeth Hecker, Maximilian Hornung, Christian Poltéra und Julian Steckel. Eine enge künstlerische Zusammenarbeit verband sie mit dem Autor Roger Willemsen. Aktuell arbeitet sie mit der Schauspielerin Maria Schrader zusammen. Sie ist regelmäßig zu Gast bei der Bachwoche Ansbach, den Schwetzinger Festspielen, dem Schleswig- Holstein Musik Festival, dem Kissinger Sommer, der Schubertiade Schwarzenberg, dem Rheingau Musikfestival, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, beim Heidelberger Frühling und konzertiert als Kammermusikerin und Solistin mit führenden Orchestern Deutschlands in der Kölner und Berliner Philharmonie, dem Konzerthaus Berlin, dem Gewandhaus Leipzig, der Stuttgarter Liederhalle, der Tonhalle Zürich, dem Concertgebouw Amsterdam, dem Palais des Beaux Arts Brüssel, im Musikverein Wien und im Rudolfinum Prag. Konzertreisen führen sie durch ganz Europa, Asien und in die USA.

Rundfunk- und Fernsehaufnahmen bei sämtlichen deutschen Radiosendern sowie Rundfunk- und Fernsehanstalten aus dem europäischen Ausland und Asien dokumentieren ihr solistisches und kammermusikalisches Können. Zudem trat sie in der Sendereihe „Musikdebüt“ des SWR Fernsehens auf. Darüber hinaus engagiert sie sich für das von Lars Vogt initiierte Projekt „Rhapsody in School“.

Zukünftige Engagements führen sie erstmals ins Concertgebouw Amsterdam, das De Doelen Rotterdam, die Tonhalle Düsseldorf und ins Festspielhaus Baden-Baden. Sie wird in die Berliner Philharmonie, das Konzerthaus Berlin, das Concertgebouw Eindhoven, wiederum ins Concertgebouw Amsterdam, zum Schleswig-Holstein Musik Festival und zu den Festspielen Mecklenburg- Vorpommern zurückkehren. Gemeinsam mit dem Pianisten Benjamin Moser und Chaussons Doppelkonzert unternimmt sie eine Tournee durch Deutschland und die Schweiz, begleitet vom ARD-preisgekrönten Gémeaux Quartett. Mit Liza Ferschtman, Nils Mönkemeyer, Danjulo Ishizaka und Severin von Eckardstein ist sie auf ausgedehnter Europatournee. Darüber hinaus ist sie in verschiedenen Kammermusikformationen mit dem Klarinettisten Andreas Ottensamer, der Hornistin Marie-Luise Neunecker, den Pianisten Markus Groh und Lauma Skride, den Bratschisten Nils Mönkemeyer und Isabelle van Keulen und dem Cellisten Maximilian Hornung zu hören.

Gemeinsam mit ihrem langjährigen Duopartner Severin von Eckardstein hat sie im vergangenen Jahr die künstlerische Leitung der Kammermusikreihe "Klangbrücken" im Konzerthaus Berlin übernommen.

Franziska Hölscher spielt eine moderne Geige des Pariser Geigenbauers Stephan von Baehr (2011).

 

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